Impuls zum 28. Sonntag i. JK. - A - 15.10.2023
Schrifttexte: Jes 25,6-10a - Phil 4,12-14.19-20 - Mt 22,1-14
Feinste Speisen und natürliche erlesene Weine für alle - da läuft einem das Wasser im Mund zusammen.
„Der Herr der Herrscharen wird auf dem Zion für alle Völker ein Festmahl geben…“ Jes 25,6
Auf dem Berg Zion ist heute Krieg - und nicht nur in Israel, an vielen Orten auf der Welt. Vom Festmahl keine Spur. Angst und Sorge erfüllt viele Menschen in den Kriegsgebieten und hier bei uns - gerade dann, wenn man das Land kennt, wenn wir Beziehungen zu den Menschen dort haben.
Jesus vergleicht das Reich Gottes gerne mit einem Festmahl zu dem alle eingeladen sind. Seine Botschaft will den Hass überwinden, Mauern einreißen, Brücken der Versöhnung und des Friedens bauen. Wird diese Botschaft gehört?
Im Heiligen Land gibt es eine Begegnungsstätte in der Christen leben mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft, ohne Aggressionen nach dem Motto: Wir weigern uns, Feinde zu sein. Beten wir, dass diese Hoffnung nicht untergeht!
„Und dort lernten sie zu teilen Brot und Wein und Geld und Zeit; und dort lernten sie zu heilen Kranke, Wunden, Schmerz und Leid. Und dort lernten sie zu beten, dass dein Wille, Gott, geschehe. Und sie lernten so zu leben, dass das Leben nicht vergehe: Eingeladen zum Fest des Glaubens.“ Eugen Eckert
Albin Krämer